| Mensch erwache - Dein Paradies zerbricht Du erschaust vieles, doch sehen tust Du nicht Blind nimmst wahr Du die Deine Wirklichkeit Wälzt Dich schmachtend im Selbstmitleid Als Kind Du geboren, alles steht Dir offen Dicht gedrängt liegen Bangen und Hoffen Das Sein im Vernunftschein liegt verborgen Oberflächlich Du erkennst nur Deine Sorgen Bald schon steht fest wohin die Reise geht Von Anbeginn an dies geschrieben steht Überholte Ziele zerbröckeln zu Staub Verwehen im Nichts, Dein Ohr ist taub Verstummende Schreie das Leben lassen erbeben Veränderung erhofft; doch sie wird es nicht geben Im Kampf mit dem Ich Du wirst unterliegen Bis aufs Blut geschieht Dein bekriegen |
Handle wie bisher - Du wirst bald nicht mehr sein So wie geboren, verlässt die Welt Du klein Im Labyrinth Dein Atem kläglich erstirbt Planet Blau erblüht, da es Dich nicht mehr gibt Aufgeteilt die Eine in diverse Glaubenswelten Nein - sie nicht dürfen als Einheit gelten Im Verfall, der Ruin menschlicher Arten Unerreicht bleibt Edens Garten Erinnerung still versinkt im Zeitennebel Drohendes Nichts rasselt mit dem Säbel Mensch erwache - Dein Paradies zerbricht Du erschautest vieles, doch gesehen hast Du nicht |