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enn es die Erde wie heut' nicht mehr gibt
Im letztem Hauch das Leben nicht mehr liebt
Trotz stinkendem Atem die Natur hat überlebt
Stirbt die Hoffnung erst,
wenn der Letzte nicht mehr lebt

   Endlose Trauer, die nicht mehr spürbar ist
   Gewalttätigkeit hinterlässt die Welt wüst
   Angst erstorben im Nichts der Endlichkeit
   Bleibende Fragen über die Sinnlosigkeit
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ieriger Drang zu beherrschen die Seelen
Verändern mit Wut, nicht nur Menschen quälen
Totale Macht durchdringt unbändig Geist
Schafft's nimmer mehr - homo sapiens vergreist

Rest von Verzweiflung verglüht im Abendlicht
Einen Morgen - nein, den gibt es nicht



 ERSTVERÖFFENTLICHUNG 2008 - Projekt D.I. »Manchmal frag' ich mich«

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ehnsuchtsqualen, abgetaucht ins Leere
Ozean verzweifelt versenkt die Lebensmeere
Wut und Hass, an jedem Tag erstrebt
Totalität - auch sie nicht überlebt
Nur die Zeit bleibt bestehen ungerührt
Neue Freiheit, da Leben sie nicht mehr spürt


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tille erblüht - neue Hoffnung zögernd erwacht
Lebensoasen keimen zaghaft - ganz sacht
Voller Würde, mit Kraft sie ersprießen
Souveränitäten über die Erde sich ergießen
Menschen jetzt suchen nach dem Lebenssinn
Sein Finden währ' der größte Gewinn
Gemachte Fehler, unüberschaubar die Zahl
Unwiederholbar sollte sein einstige Qual
© by Jens K. Berg, 2008